Decolonize Fugger!

fugger die andere seite

Die Fugger begegnen uns in und um Augsburg immer wieder. Von München aus gelangt man mit dem „Fugger-Express“ der Deutschen Bahn in die „Fuggerstadt“ Augsburg. Dort trifft man neben der Fuggerstraße und dem Fuggerplatz auf das Fugger und Welser Erlebnismuseum und die Fuggerei.

Was uns jedoch nicht begegnet, ist eine kolonialkritische Auseinandersetzung mit der Fuggerschen Geschichte. So haben wir uns, ausgehend von der stets positiven Präsenz der Fugger, die folgenden Fragen gestellt: Wie werden die Fugger heute dargestellt und wie kann diese Sichtbarkeit aus postkolonialer Perspektive bewertet werden? In der Nicht-Auseinandersetzung mit dem kolonialen Aspekt der Fugger-Geschichte sehen wir eine Verdeckung und Bagatellisierung der deutschen Kolonialgeschichte und somit gleichzeitig eine selektive Weiße Weitergabe. Die Aufdeckung und Dekonstruktion kolonialer Denkmuster und Weißer Geschichtsschreibung soll daher Aufgabe dieses postkolonialen Projekts sein.

 

 

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